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Region von Arica Parinacota, Putre Chile

7 Tage / 6 Nächte: Abenteuer im Norden von Chile

7 Tage / 6 Nächte: Abenteuer im Norden von Chile

1.Tag: Arica – Dorf Socoroma – Putre

Wir starten unsere Tour bei Ihrem Hotel bzw. Ihrer Unterkunft zum Markt Agropecuario Asoagro in Arica, doch bevor es losgeht, überraschen wir Sie mit einem kleinen Rundgang durch die faszinierende Stadt Arica, die besonders aufgrund ihres frühlingshaften Klimas geschätzt wird. Lernen Sie die unbestreitbare Schönheit ihrer Strände kennen, die sich bis zu den Höhlen und Felsen von Anzota ziehen, wo Männer und Frauen der Chinchorro-Kultur über Jahrtausenden lebten. Zum Abschluss können Sie vom imposanten Morro de Arica aus einen unvergeichlichen Ausblick über die Stadt genießen. Von hier aus geht es zu unserem ersten Reiseziel, dem Terminal Asoagro. Dieser typische Markt in der Wüstenstadt wurde vor 19 Jahren von seinen Händlern und Produzenten gegründet und bis heute hat er sich zu der Hauptachse für die Versorgung des chilenischen Nordens entwickelt. Ein Rundgang durch seine Gassen gibt Ihnen einen Einblick in die wunderbaren Geschenke, die die fruchtbaren Täler der Region zu bieten haben (z.B. die schwarzen Oliven des Azapa-Tals) und die aus den Nachbarländern importiert werden, wie als Beweis für das natürliche und kulturelle Reichtum dieser Region.

Die Rundreise führt uns weiter zum Juwel des chilenischen Nordens, dem Azapa-Tal, das für seine enorme archäologische Entwicklung bekannt ist. Bei einem Besuch in dieser fruchtbaren und geschätzten Oase werden Sie erstaunliche Geoglyphen entdecken, die ein Merkmal der Wüste sind. Unter ihnen ist auch der berühmte Hügel Sombrero, der die ersten Kunstwerke dieser Malereien aufweist. Im Anschluss daran bewundern wir die natürlichen, menschlichen und geometrischen Formen der Geoglyphen de la Tropilla.

Auf unserer Weiterreise durch das Tal können wir noch weitere dieser Hügel entdecken, zum Beispiel den so genannten Heiligen Hügel, der seinerseits Geoglyphen von mythologischen Personen begleitet von Tierfiguren abbildet. Von dem Aussichtspunkt Las Llosyas aus können Sie die ganze Pracht dieser Geoglyphen am Besten bewundern und bekommen außerdem einen Panoramablick über das Azapa-Tal. Wir werden das archäologische Museum San Miguel de Azapa besichtigen, wo eines der wichtigsten Erbgüter der chilenischen Archäologie aufbewahrt wird, die ältesten Mumien der Welt. Sie gehören zu der Chinchorro-Kultur (5.000 v.Chr.), wurden noch vor der Inka-Zeit geschaffen und sind mittlerweile 10.000 Jahre alt.

Wir durchqueren das Lluta-Tal, welches der natürliche Ausgang des Hochlandes zum Meer ist, und das in seiner ganzen Weite den grünen, fruchtbaren Boden präsentiert, unterbrochen von einzelnen kahlen Hügel, die einen starken Kontrast dazu bilden. Entdecken Sie weitere Geoglyphen, die ein wundervollen Beispiel für die Kultur der Wandmalereien sind, und deren Figuren in unterschiedlichsten Stilen auftauchen. Außerdem können Sie die allererste Ortschaft des Tals kennenlernen, das Dorf Poconchile, das noch vor der Inka-Zeit errichtet wurde und inmitten von großen Alfalfa-Feldern liegt. Das Interessanteste an diesem Dorf ist wohl seine Basilika, die Kirche San Gerónimo, die zum Nationaldenkmal erklärt wurde und aufgrund ihrer faszinierenden Schönheit schon seit dem 17. Jahrhundert geschützt wird.

Unser Weg führt uns weiter durch das Disteltal, das seinen Namen durch die zahlreichen Kakteen (Cactus Candelabros) erhalten hat, die sich in der Wüstenvegetation wiederfinden. Seine Astgabelungen, die normalerweise nur ab oberen Teil zu finden sind, erscheinen wie ein Armleuchter, daher der Name (Candelabro – Armleuchter). Außerdem weden wir eines der wichtigsten archäologischen Nationaldenkmale der Region bestaunen, die Festung Pukará de Copaquilla, die direkt am Weg liegt und strategisch direkt vor dem Felsgebirge plaziert wurde, das hier abrupt etwa 150 Meter abfällt.

Wir fahren weiter bis nach Tambo Sapahuira, ein Ort, der für seinen Kulturturismus bekannt ist und in dem Sie die typische Küche des chilenischen Hochlandes genießen können. Unser Ausflug durch den chilenischen Norden führt uns bis zu der präkolumbischen Ortschaft Socoroma, die besonders für ihre Architektur und die wunderschönen grünen Bergterassen geschätzt wird. Wir beenden unseren ersten Tag mit der Ankunft in dem Dorf Putre. Unterbringung und Abendessen in der Unterkunft.

2.Tag: Putre – Nationalpark Lauca – Chungara-See – Putre

Die Tour beginnt in Putre, von wo aus wir uns aufmachen zum Nationalpark Lauca, mit einer Fläche von 137.883 Hektar. Dieser Park ist eine weltweit anerkannte Biosphäre und erstreckt sich von die Gebirgskette der Anden über das Hochland im nordöstlichen Teil der Region Arica und Parinacota. Um zu dieser wundervollen Welt in der Höhe zu gelangen, machen wir zunächst eine Wanderung durch den Sektor der Höhlen. Auf diesem fasziniernden Weg durch die paradiesische Natur des Hochlandes, 4300 Meter über Meer, können wir Vizcachas beobachten, die sich vor allem bei Sonnnenauf- oder untergang blicken lassen. Was diese Wanderung zu etwas Besonderem macht, ist vor Allem das mystische Ambiente dieser Region. Man erzählt sich, dass hier seit 9000 Jahren noch immer die allerersten Besucher dieser Gegend leben und ab und an durch das Land ziehen.

 Unser Weg führt uns weiter zu dem Aussichtspunkt Chucuyo, von dem aus man einen wundervollen Blick über die Landschaft genießen kann. Er befindet sich im Zentrum des Nationalparks Lauca, der ein einzigartiges Ökosystem mit einer außergewöhnlichen Flora und Fauna beherbergt. Auch stoppen wir am Aussichtspunkt Laguna Cotacotani. Diese Lagune beherbergt eine große Anzahl von Lavainseln, welche ein Merkmal für die hohe vulkanische Aktivität dieser Zone sind. Dieser Aussichtspunkt liegt inmitten von Bofedalen, eine typischen Landschaft des chilenischen Hochlandes, und von hier aus kann man besonders gut die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt mit ihren Parinas, Enten, Vicuñans, Vizcachas und Taguas beobachten. Weiter geht es zu einer der schönsten Attraktion des Nationalparks Lauca, dem Chungara See, mit seinen über 4500 Metern über dem Meeresspiegel einer der höchstgelegenen Seen der Welt. Seine magische Schönheit und das wunderschöne Spiegelbild des Vulkanes Parinacota im kristallklaren Wasser verzaubern jedes Jahr tausende von Besuchern. Gegenüber des Chungara Sees sieht man die berühmten Vulkane Payachatas (Zwillinge), denen dank ihres geheimnisvollen Ambientes schon einige  Legenden nachgesagt werden, etwa dass sie einen Schatz der Inkazeit verstecken, oder dass es sich um ein verliebtes Paar handelt.

Wir stoppen in dem präkolumbianischen Dorf Chucuyo, wo sie ein leckeres typisches Mittagessen genießen können. Wir besuchen die Thermen von Jurasi, welche vulkanischen Ursprung haben, und nutzen die Möglichkeit für ein warmes Bad. Die Thermen befinden sich in Mitten einer Schlucht und sind bei vielen Touristen für ihre medizinischen Zwecke bekannt, da sie zum Beispiel bei Rheuma helfen.Nachdem wir die wundervollen, beeindruckenden Landschaften genossen und bei einem Thermalbad wieder Energie getankt haben, machen wir uns auf den Rückweg nach Putre, wo der zweite Tag unserer Tour zuende geht.

3.Tag: Putre – Nationalreservat Las Vicuñas – Salar de Surire – Nationalpark Vulkan Isluga – Andendörfer – Colchane

Der dritte Tag unserer Tour beginnt erneut in dem Dörfchen Putre und unser erstes Ziel ist das Nationalreservat Las Vicuñas, in dem, wie der Namen schon sagt, Vicuñas geschützt werden. Die Pflanzen- und Tierwelt in diesem Park ist einzigartig, und man ist von der herrlichen Landschaft des chilenischen Hochlandes umgeben. Wir besuchen die Siedlungen von Ancuta und Guallatire, die 83 Km von Putre entfernt sind und am Fuße des Vulkans Guallatire liegen. Von hier aus kann man wunderbar seine weiße, schneebedeckte Spitze beobachten.

Weiter geht es bis zum Höhepunkt des Ausfluges, zum Salar de Surire, welcher sich auf 4.200 Metern über dem Meeresspiegel befindet. Der als Nationaldenkmal deklarierte Salzsee liegt majestätisch im chilenischen Hochland, schneeweiß im Kontrast mit den blauen Lagunen auf seiner Oberfläche. Der Salzsee Surire in seiner ganzen Fläche dient vor Allem dazu, die wertvollen Spezies wie etwa die Ñandus, Vicuñas, Flamingos, Alpakas und Lamas zu schützen. Die Mittagssonne strahlt über den ganzen Salzsee und nach dem wir das wundervolle Ambiente, die Landschaft und die umherfliegenden Flamingos genossen haben, machen wir ein Picknick bei den Thermen von Polloquere.

Wir setzten unsere Tour zu einer weiteren Attraktion des chilenischen Nordens fort, dem Nationalpark des Vulkanes Isluga, der über 4000 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Der Weg fürt uns durch das Hochland, die Wüste und die Pampa von wo aus Sie unter Anderem die Schönheit Tamarugals bestaunen können. Die ökologische Vielfalt macht diesen Park mit seiner Wüste zu etwas Besonderem. Ein wunderbares Beispiel ist die Laguna Arabilla, die von kleinen Bofedalen (typische Landschaft des chilensichen Hochlandes) und Queñua-Wäldchen umgeben ist.

Wir besuchen außerdem die Kommunen Enquelga und Isluga im Hochland, die prachtvoll inmitten der Szenerie der Natur liegen. Sie sind umgeben von Bofedalen, in denen sich Lamas und Alpacas tümmeln. Auch die Kirche des Dorfes Isluga sticht hervor, die im 17. Jahrhundert aus Lehmziegeln errichtet wurde, und welche bewundert und geliebt wird für ihre einmalige Schönheit. Im Anschluss daran gelangen wir nach Colchane, ein Grenzdorf in 3.750 Metern Höhe voller blühender Aymara-Kultur.

4.Tag: Colchane – Cariquima – Wüste – San Pedro de Atacama

Wir frühstücken um 8:00 Uhr morgens, danach verlassen wir Colchane. In dem Grenzgebiet um das Dorf herum können Sie auf den Abhängen des Hügels Ancovinto einen wahren Wald an riesigen Kakteen entdecken, die bis zu 10 Meter hoch sind, eine der einzigartigen, beeindruckenden Landschaften, die nur auf dieser Ebene über 3.700 Metern zu finden sind. Wir gelangen zu der Ortschaft Cariquima, das ein etwas anderes Beispiel für die uralte Aymara-Kultur darstellt und außerdem der zentrale Treffpunkt für die einheimischen Komunen ist. Der Ort ist seit Jahrhunderten bekannt für seine Handwerksarbeiten, besonders die Arbeit der Weberinnen des Dorfes wird sehr geschätzt. Im Anschluss daran erkunden wird das Chusmiza, ein Paradies in 3.200 Metern Höhe, umgeben von Thermalwassern, Natur und vielem mehr.

Lernen Sie das größte Abbild eines Menschen auf der ganzen Welt kennen, den Gigant der Atacama, der Am Fuße des Hügels Unita throhnt, einige Kilometer außerhalb der Dorfschaft Huara. Diese geheimnisvollen Geoglyphen in der Wüste ziehen jedes Jahr hunderte von Turisten an. Der Gigant der Atacama zählt zu den den attraktivsten und beeindruckensten Archäologiestätten des chilenischen Nordens, immerhin misst der prähistorische Riese 86 Meter. Er zeigt das Abbild eines Mannes noch vor der Inka-Zeit in einem Arrangement aus Steinen und Erde. Das geheimnisvolle Ambiente, welches diese Figur umgibt, lässt viel Raum für verschiedenste Interpretationen, jedoch lässt sich sagen, dass das Abbild auf eine Gottheit zurückzuführen ist und von sehr alten Kulturen errichtet wurde, die das Gebiet zwischen 1000 und 1400 n.Chr. bewohnt haben.

Unsere Reise führt uns weiter Richtung Huara, einem Ort mit exzellenten klimatischen und geografischen Bedingungen, was ihn besonders für Elebnisturisten zu einem Paradies macht. Hier werden wir ein leckeres Mittagessen zu uns nehmen, sodass Sie die Kochkünste dieser Gegend kennenlernen können. Unser nächstes Ziel sind die faszinierendsten Salpeterminen Chiles. Die Salpeterstädte Humberstone und Santa Laura liegen in Mitten der trockensten Wüste der Welt und wurden 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Diese Geisterstädte haben sich zu einem viel bereisten Turistengebiet entwickelt, das jedes Jahr hunderte von Turisten anzieht. Rost, Ruinen und Trümmer lassen die einstige Schönheit, Abgeschiedenheit und Ruhe der Ex-Salpeterminen erahnen.

Wir begen uns auf in die Wüste, ein riesiges Sandmeer von unvergleichlicher Pracht, bis nach San Pedro de Atacama, einem Ort von außergewöhnlicher Schönheit und großem turistischen Interesse. Ankuft und Unterbringung.

5.Tag: San Pedro de Atacama - Salar de Atacama – Lagunen des Hochlandes – San Pedro de Atacama

Wir verlassen die Unterkunft um 08:00 Uhr morgens und beginnen unseren fünften Tag der Tour mit den faszinierenden Lagunen des Hochlandes Miñiques y Miscanti, die mit ihren türkisblauen Wassern und weißen Ufern wunderschöne Naturszenerien bieten. Genießen Sie die einzigartige Reichhaltigkeit dieser Landschaften, die typisch für diese Region sind. Wir schlagen den Weg Richtung Toconao ein, ein Ort, der für seine einmalige und exklusive Architektur geschätzt wird. Alle seine Gebäude wurden aus Vulkanstein errichtet, die so genannten Liparitas. Besonders sehenswert ist die Kirche mit Ihrem beeindruckenden Glockenturm und ihrer Schönheit, ein uralter Schatz in dieser Oase in der Höhe.

Auf unserer Weiterreise bestaunen wir die Bergspitzen der Anden 4.300 Meter über dem Meeresspiegel, umgeben von einem prachtvollen Tal und dem intensiven Kontrast des Himmels. Auf diesem Weg gelangen wir zu den Lagunen Miscanti und Miñiques, die vor etwa einer Millionen Jahre durch den Ausbruch des Vulkans Meñiques entstanden sind. Diese natürlichen Landschaften sind Teil des Nationalreservats der Flamingos, umgeben von ehrfurchtgebietenden Hügeln und Vulkanen, die diese Gegend zu etwas Einzigartigem machen.

Sie werden die Möglichkeit haben, Ihren Geist und Ihre Seele mit dem beeindruckendsten Panoramaausblick über das Jere-Tal zu belohnen, das in der Nähe von Toconao liegt. Das Süßwasser, das durch dieses Tal fließt, lässt hier eine außergewöhnliche Pflanzenwelt entstehen, die Sie am besten selbst entdecken. Lassen Sie sich faszinieren von der spektakulären Aussicht auf die Bergkette der Anden, die Sie von dieser einzigartigen Ebene aus genießen können, und überzeugen Sie sich selbst von der geheimnisvollen Schönheit des Horizontes, vor dem das Symbol San Pedros, der Vulkan Lincancabur, trohnt.

Wir reisen weiter bis zu dem Juwel der trockensten Wüste der Welt, dem Salar de Atacama (Salzsee). Dieser enorme See fasziniert mit seiner einzigartigen Pracht und seinem wundervollen natürlichen Ambiente jedes Jahr hunderte von Turisten, ein Ort, dessen intensives Weiß des Salzes kombiniert mit dem puren, strahlenden Blau seines Wassers schon viele Reisende sprachlos zurückließ. Die vielen Schluchten dieser salzhaltigen Gegend, in denen das Wasser aus den Bergen durchsickert, prägen die Schönheit dieser außergewöhnlichen Landschaft und tragen einmal mehr dazu bei, dass Ihre Reise zu einer Erfahrung für das Leben wird. Der Salzsee der Atacama ist einer der Größten Chiles und beheimatet auch das wichtigste Reservat für Flamingos des Landes, das Naturschutzgebiet der Flamingos.

Wir besuchen das Vorgebirgsdorf Socaire, von wo aus Sie einen wundervollen Panoramablick über das weiße Meer des Salzsees der Atacama genießen können. Socaire ist außerdem für die Erhaltung seiner Handarbeiten, vor allem für die Arbeiten aus Rinderwolle, bekannt. Sie werden die Möglichkeit bekommen, den einzigartigen Geschmack des typischen Essens hier kennenzulernen. Im Anschluss daran besichtigen wir die spektakuläre Lagune Chaxa, wo sie eine reichhaltige Tierwelt vorfinden werden. So besiedeln zum Beispiel rosane Flamingos die Ufer des Salzsees und machen den Salar der Atacama noch schöner und geheimnisvoller.

Schließlich gelangen wir zu den Lagunen Miscanti und Miñiques, die seit Jahrtausenden existieren und von überraschender Farbintensität sind, und wo sie versuchen können, diesen atemberaubenden Ort in einigen Fotografien festzuhalten. Nach dieser faszinierenden, unvergesslichen Rundreise begeben wir uns auf den Rückweg nach San Pedro de Atacama, ohne Zweifel eine der interessantesten Turistenattraktionen der Welt.

6.Tag: San Pedro de Atacama – Geysir del Tatio – Valle de la Luna (Tal des Mondes) – Valle de la Muerte (Tal des Todes) – San Pedro de Atacama

Unser sechster Tag beginnt um 04:00 Uhr morgens, wir verlassen das Hotel und begeben uns auf in die Berge, um eine der schönsten Erfahrungen dieser Tour zu erleben. Eine der spektakulärsten Attraktionen der Atacama-Wüste, die Geysire del Tatio sind von vulkanischem Ursprung und liegen in über 4.000 Metern Höhe. Hier schießen Wasser und Dampf in die Höhe, wenn die Geysire morgens zwischen 06:00 und 07:00 Uhr eine Temperatur von etwa 85 ºC erreichen. Die Therme besteht aus mehr als 40 aktiven Geysiren, die allein 8% aller aktiven Geysire der Welt ausmachen. Außerdem finden Sie hier Thermalbäder und ein fabelhaftes natürliches Schwimmbad (Frühstück bei den Geysiren ist inbegriffen).

Auf dieser Tour werden Sie Zeuge der einzigartigen Schönheit der Natur. Enorme Dampffontänen, Fumarole, glühende Krater und faszinierende Thermalwasser sind Teil dieser unvergleichlichen Atmosphäre, die von etlichen Farben und Kontrasten zählt, die so nur hier bei den Geysiren del Tatio zu finden sind.

Nachdem wir dieses natürliche Spektakel genossen haben, besuchen wir das kleine Dorf Machuca, das etwa 80km von San Pedro de Atacama entfernt liegt und wo sie eine beeindruckende Flora und Fauna unter strahlend blauem Himmel entdecken können. Dieses malerische Dorf besteht gerade mal aus 20 Häusern und seine wenigen Einwohner haben sich auf Viehzucht, Landwirtschaft und die Produktion von Käse spezialisiert. Trotzdem wir die Ortschaft jedes Jahr von hunderten von Turisten besichtigt, was an seiner imposanten Natur und der Schönheit der Landschaft liegt. Hier können Sie einige beeindruckende Fotos schießen, und dann treten wir gegen 12:00 Uhr mittags den Rückweg nach San Pedro de Atacama an.

Nachmittags:

San Pedro de Atacama – Valle de la Luna (Tal des Mondes) – Valle de la Muerte (Tal des Todes) – San Pedro de Atacama

Am Nachmittag geht unsere Rundreise um 16:00 Uhr weiter zu den Salzbergen. Dieser Gebirgszug wurde von Millionen von Jahren gebildet und wurde mit der Zeit von dem Regen, dem Wind und der Wüstensonne geformt. Ein geologisches Phänomen, das der Grund für beeindruckende Formen und natürliche Billanz ist: Zusammensetzungen aus Salz, Gips und Lehm formen faszinierende Figuren bedeckt von weißen Salzkristallen, die Sie von unseren Aussichtspunkt bestens bewundern können.

Wir setzten unsere Rundreise zu einem der schönsten Nationalmonumente der Welt fort, dem Tal des Mondes, das am Fuße der Gebirgskette etwa 4km westlich von San Pedro de Atacama liegt. Bei dem Besuch dieses geheimnisvollen Tals werden Sie seine enormen und beeindruckenden Dünen bestaunen. Das Tal ist umgeben von kleinen Bergen und Gebieten, die sich, abgeschliffen durch den Wind, zu unglaublichen Formen und Gestalten entwickelt haben, die die Blicke der Besucher auf sich ziehen. Zweifellos werden Sie von der Schönheit dieser paradiesischen Gegend überrascht sein, die zum Naturdenkmal erklärt wurde und für die heilige Stätte des unwirtlichsten Ortes der Welt gehalten wird.

Nachdem wir die Pracht dieses Naturparadieses bewundert haben, das von den Salzbergen mit ihren Formen und Gestalten umgeben ist, machen wir uns auf den Weg zum Tal des Todes, wo wir unverwechselbare und majestätische Landschaften vorfinden werden. Dieses Tal ist eine weitere Attraktion der trockensten Wüste der Welt und sein geheimnisvolles Ambiente ist einfach unbeschreiblich. Kommen Sie und erleben Sie selbst die Magie dieses Ortes, es wird zu einer unvergesslichen, emotionalen Erfahrung in Ihrem Leben.

Auf unserer Weiterreise besichtigen wird die sonderbaren Salzstatuen, die als „Die drei Marias“ (Los tres Marias) bekannt sind. Die unbestreitbare Schönheit dieser Formationen aus Salz und Lehm machen diesen Ort zu einer der am meisten geschätzten Ecken der Welt. Es scheint unglaublich, dass diese wundervollen Gebilde allein durch den Einfluss der Zeit und des Windes entstanden sind. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Einzigartigkeit der Wüste und der Landschaft in einem Foto einzufangen. Zum Abschluss machen wir eine kleine Wanderung von 30 Minuten zu den Salzhöhlen, enorme Skulpturen aus Salzkristallen, die sich ebenfalls mit der Zeit aufgrund des hohen Drucks und der mangelnden Feuchtigkeit in der trockensten Wüste der Welt geformt haben.

Genießen Sie noch ein letztes Mal das geheimnisvolle Ambiente der Wüste, währen wir den Sonnenuntergang von der Großen Düne im Tal des Mondes aus beobachten, es wird eine einmalige Erfahrung für Sie. Die landschaftliche Schönheit der erstaunlichen geologischen Formen unserer Erdkruste, die Pracht der Farben, das Rauschen des Windes über den Felsen und die am Horizont versinkende Sonne werden mit Sicherheit ihr Herz berühren. Nach dieser wohl außergewöhnlichsten Erfahrung der ganzen Tour machen wir uns gegen 20:30 Uhr auf den Rückweg nach San Pedro de Atacama.

7.Tag: San Pedro de Atacama – Flughafen Calama

Wir beenden den letzten Tag unseres Abenteuers durch den Norden von Chile mit dem Transfer zum Flughafen in Calama zu der vereinbarten Uhrzeit. Hier endet die Rundreise.


Eine faszinierende Rundreise, auf der Sie verschiedene Landschaften kennenlernen werden, die diese Tour zu einer magischen Erfahrung machen. Zweifellos kann sich diese Tour für Sie zu einem unvergleichlichen Abenteuer voller Wunder neuer Gefühle entwickeln, das Sie so nur hier in dieser einzigartigen Gegend erleben können.

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